Projekte

unser Beitrag in der Welt

Aktuelle Projekte

Förderer: Der Paritätische NRW

Ansprechpartnerin: Selda İlter-Şirin
E-Mail: selda@trainofhope-do.de
Tel: 0231/97062647

Beratung
Individuell; kostenfrei; unabhängig; merkmalsübergreifend; vertraulich; parteisch; konfessionsneutral

Qualifizierung;
Workshop; Fortbildung; Supervision; Prozessbegleitung; Beratung

Empowerment
Gruppenangebote; Persönlichkeitsstärkung; Trainings

Aufgaben und Schwerpunkte der Servicestelle:

  • Information, Beratung und auf Wunsch Unterstützung von Betroffenen-Antidiskriminierungsarbeit
  • die Sensibilisierung von Gesellschaft, Verwaltung und Politik für das Recht auf Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung
  • Öffentlichkeitsarbeit zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
  • die Sensibilisierung von Gesellschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Politik für das Recht auf Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung
  • Empowermentangebote; die Förderung von präventiven Maßnahmen (z.B. Fortbildungen, Diversitytrainings, Informationsmaterial)
  • Entwicklung von AD-Konzepten
Förderer: Europäisches Solidaritätskorps

Ansprechpartner:
Jamil Alyou
E-Mail: jamil@trainofhope-do.de
Tel: 0231/97062647

Wir wollen das Projekt umsetzen, um Jugendlichen zu helfen, die Werte der Solidarität und der Staatsbürgerschaft in Europa und auch weltweit zu tragen. Sie werden über die Werkzeuge verfügen und in der Lage sein, auf soziale Herausforderungen zu reagieren und ihre Gemeinschaften zu stärken. Sie werden sich für soziale Eingliederung und offene Gesellschaft einsetzen und zu Führungspersönlichkeiten der Gemeinschaft werden, die sich für die Bedürfnisse und Interessen der Jugend in Europa einsetzen. Wir wollen Europa verbinden und einen interkulturellen Dialog eröffnen, der auf gegenseitigem Respekt und Verständnis für die Unterschiede und die Vielfalt in unserer europäischen Gesellschaft beruht. Die Teilnehmer werden die europäische Stimme in unserer Organisation sein und die Stimmen unserer Zielgruppen mit nach Hause nehmen.

Die Teilnehmer werden Teil mehrerer Arbeitsgruppen sein, die in verschiedenen Bereichen und sozialen Bereichen tätig sind. Sie werden an einer Reise teilnehmen, um sich und diese Gruppen weiterzuentwickeln, und die Chance haben, als Individuen zu wachsen und eine stärkere Verbindung zum Kollektiv zu haben. Sie werden eine oder mehrere Arbeitsgruppen in den Bereichen Gender-Empowerment-Gruppen, Jugendarbeit und Selbstinterpretation durch kulturelle Partizipation in den Bereichen Kunst, Musik, Sprache und Kochen unterstützen und an den organisatorischen Vorbereitungen arbeiten das Werbebild dieser Gruppen und Möglichkeiten, sie für neue Teilnehmer integrativer zu gestalten.

Förderer: Nordwärts

Ansprechpartner*innen:
Mohamad Nasser Shikh Suliman
E-Mail: nasser@trainofhope-do.de
Tanja Paschke
E-Mail: tanja@trainofhope-do.de
Tel: 0231/97062647

Förderungsbedürftige und motivierte junge Menschen mit/ohne Migrations- und/oder Fluchthintergrund in ihrer Lebenswegeplanung unterstützen und sie in den jeweiligen Prozessen begleiten.

Durch die Willkommenskultur 2015 hat sich die Gesellschaft gewandelt. Viele der neuangekommen Bürger*innen mit Fluchthintergrund sind als minderjährige Geflüchtete nach Dortmund gekommen und sind heute volljährig. Aufgrund dieser Volljährigkeit wurden die sozialpädagogischen Betreuungsmöglichkeiten eingestellt und die mittlerweile jungen Erwachsenen sind auf sich selbst gestellt. Sie möchten gerne arbeiten und sich weiterbilden. Da sie die Strukturen noch nicht kennen, wissen sie sich meistens nicht zu helfen. Bewerbungen, die von anderen Stellen geschrieben werden, beziehen bestimmte Ereignisse nur selten ein und sind eher für Hilfstätigkeiten vorgesehen, denn als Bewerbungen für bspw. Ausbildungsstellen oder ähnliches. Im Laufe des Projekts haben wir feststellen können, dass viele zwar bemüht sind adäquate Ausbildungs- oder Arbeitsstellen zu finden, ihnen jedoch bestimmte Grundkenntnisse, wie zum Beispiel Gepflogenheiten im Vorstellungsgespräch, fehlen. 

Wir bieten individuelle Beratungen an, in denen wir gemeinsam mit den Ratsuchenden je nach Bedarf Bewerbungsunterlagen erstellen, Bewerbungstelefonate durchführen, Immatrikulationen an Universitäten vornehmen oder in Weiterbildungen vermitteln. Darüber hinaus organisieren wir regelmäßig Seminare zu verschiedenen Themen des Arbeitslebens, wie Steuerseminare, Workshops zum Trainig von Vorstellungsgesprächen uvm. So können wir unsere Ratsuchenden optimal fördern.

Projektziele:
– Stärkung des Selbstbewusstseins
– Empowerment – Erhöhung der Selbstständigkeit
– Stärkung der Motivation
– Erstellung eines Lebenswegplans
– Vermittlung an entsprechende Stellen (Ausbildung, Praktika, Schule, …)
– Integration in die Gesamtgesellschaft
– Erhöhung der Lebensqualität

Förderer: Bundeszentrale für politische Bildung (Bpb)

Anprechpartner:
Jamil Alyou
E-Mail: jamil@trainofhope-do.de
Tel: 0231/97062647

Klimapolitik gehört zu den aktuellsten Themen unserer Zeit und spielt eine wesentliche Rolle bei der Gestaltung des globalen Zusammenlebens. Geflüchtete und Neuzuwanderer kommen meistens aus Ländern, bei denen der Klima- und Umweltschutz im Alltag noch keine wesentliche Rolle spielen. Allein die Mülltrennung, die in Deutschland vorangeschritten ist, ist den meisten Neubürger*innen nicht oder nur gering geläufig. Daher ist es von enormer Bedeutung, Multiplikator*innen in den jeweiligen Communities zu haben, welche die Vorbildfunktion übernehmen und die Wissensvermittlung durch ihre interkulturellen und sprachlichen Fähigkeiten unterstützen. Denn eine reine Wissensvermittlung durch unpersönliche Informationen bewegt Menschen zum klimafreundlichen Handeln eher selten. Vielmehr ist die persönliche Kommunikation oft nachweislich wirksamer. Neben dem Handlungswissen zu Klimaschutz und Klimaanpassung spielen: Überzeugungen, kosten-/nutzen- Faktoren, soziale Gruppen, Wertvorstellungen, Gewohnheiten eine große Rolle. An dieser Stelle soll das Projekt “Refugees for Future” ansetzen. Im Rahmen des Projekts sollen junge Menschen mit und ohne Migrations- und/oder Fluchthintergrund für Klimapolitik, umweltbewusstes Handeln und den Klimawandel sensibilisiert werden. Dabei erlernen sie neben der Bedeutung von persönlichem handeln, wie Konsum, die Auswirkungen des Klimawandels auf sich selbst, auf die Umwelt sowie auf die globalen Entwicklungen und damit einhergehend die zusammenhänge zwischen dem Klimawandel und den Fluchtursachen. Im Rahmen von gemeinsamen Treffen und Wanderungen wird die eigene Nähe zur Natur entwickelt bzw. ausgebaut. Mithilfe von Workshops rund um das Thema Klimapolitik, Klimawandel, Energieeffizienz, Auswirkungen des Klimawandels, Mobilität, Strom und Energie. Fairtrade, Zerowaste-your-life, uvm. werden Referent*innen den Teilnehmer*innen notwendiges Wissen sowie Klimahandeln vermitteln. Bei gemeinsamen Ausflügen und mithilfe von Gesprächen mit Experten lernen sie die kommunalen Angebote in ihrem Umfeld kennen und nehmen an Veranstaltungen rund um das Thema teil.

Förderer: Interreg North-West Europe

Hauptpartner: Institut Arbeit und Technik, Westfälische Hochschule

Um Wachstum und Innovation in NWE aufrechtzuerhalten, brauchen wir Unternehmen im Allgemeinen inkl. neu-gegründete Unternehmen von anerkannten Flüchtlinge (RR). Das Projekt trägt dazu bei, die Anzahl der in NWE beginnenden RR zu erhöhen, indem die unternehmerische Kapazität der RR und die Kapazität der mit RR befassten Institutionen erhöht werden. Zielgruppe sind 67% der 271.630 RR in NL, DE, IR und FR (Eurostat, 2017), die über einen geschäftlichen Hintergrund und die Erfahrung eines Neustarts verfügen.

Das Projekt bietet eine soziale Innovation für RR-Neueinsteiger, um sich auf die Gründung von Unternehmen vorzubereiten. RR mit Geschäftserfahrungen in ihrem Heimatland haben ein großes Potenzial für einen Neustart, benötigen jedoch eine spezielle Betreuung, um sich an die NWE-Wirtschaft anzupassen. Das Projekt entwickelt eine unterstützende Umgebung von Hubs, die durch Mentoring als „Türöffner“ für RR-Neueinsteiger fungieren, um in die vorhandene unternehmerische Infrastruktur einzutreten. Durch das Öffnen der Tür vermeidet das Projekt parallele Strukturen, führt jedoch RRs ein, wie, von wem und wo sie die Werkzeuge erhalten, die sie zum Neustart benötigen.

Die RR-Neueinsteiger in NWE werden während der Geschäftsphasen Stand-up, Start-up und Skalierung unterstützt und unterscheiden sich von bestehenden Initiativen mit Schwerpunkt auf vier Sektoren: Gesundheit (insbesondere Pflege), Handwerk und Design, Dienstleistungen (z. B. IKT) , Verpflegung und Veranstaltungen), Handel (Handelsvertreter). Diese Sektoren meldeten Rekrutierungsengpässe (Cedefop, 2018). Im Gegensatz zu anderen Ansätzen unterstützt das Projekt die RR-Neustarter durch einen ko-kreativen Ansatz inkl. Ein wechselseitiger Integrationspfad und ein chancenorientierter Fokus auf Unternehmertum und nicht auf notwendigkeitsbasierte Start-ups. Basierend auf einem transnationalen Rahmen wird jede Partnerregion SI durch einen Hub-Rollout fördern, der auf einem transnational entworfenen Pilot-Hub basiert. Outputs: Erhöhte unternehmerische Kapazität von 400 RR (nachgewiesen durch das Portfolio), 250 RR-Neustarter mit einem Geschäftsplan, 150 tatsächlich begonnene (als Unternehmen registrierte), von denen 25 selbständig wurden, 4 neue Hubs in NWE, ein integratives, dauerhaftes Netzwerk für unternehmerische Initiative , 4 mehrsprachige transnational entwickelte Podcasts.

Als IAT-Subpartner wird Train of Hope mit Wissenserfahrung zu WPT1 beitragen und seit Jahren mit RR-Unternehmern zusammenarbeiten. Der Hauptteil wird während des Aufrufs zur Teilnahme, Auswahl und Entwicklung von Auswahlkriterien zu WPT2 beigetragen. Sie werden auch an der Halbzeit- und Abschlusskonferenz teilnehmen.

Förderer: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)

Ansprechpartnerin:
Carmen Zieziula
E-Mail: carmen.z@trainofhope-do.de
Tel: 0231/97062647

Wer: Jugendliche bis 27 Jahre mit und ohne LGBTIQA*-/Migrationshintergrund

Das Projekt „WerSexi“ ist soziale Gruppenarbeit mit jungen Menschen, die einen Flucht- oder Migrationshintergrund haben und zumeist aus anderen Kulturkreisen stammen. Nicht selten haben diese jungen Menschen zudem die Erfahrung von Rassismus, Ausgrenzung, Diskriminierung und traumatischen Erlebnissen gemacht. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen, bietet das Projekt „WerSexi“ den Raum Fragen zu stellen und den Umgang mit dem Thema Sexualität zu erlernen. Die Arbeit beinhaltet zudem die kultursensible Betreuung und Beratung der jungen Menschen. Dabei sollen die Jugendlichen allumfassend begleitet und „empowered“ werden, indem ein Netzwerk geschaffen wird, gemeinsame Fahrten und Aktivitäten unternommen werden und JEDE*R auf dem eigenen Weg zum selbstbestimmten Selbst begleitet wird.

Förderer: Landesmusikrat NRW

Bei dem Projekt Music of Hope handelt es sich um Community-basierte Musiktherapie für junge Menschen mit Fluchterfahrung. Das Hauptziel ist hier die Förderung von interkulturellem Verständnis und Toleranz zwischen Menschen mit verschiedenen Hintergründen entsteht sowie die künstlerische Aufarbeitung von Erfahrungen. Die Stücke werden von den Teilnehmenden selbst ausgewählt und demokratisch abgestimmt. Es gibt außerdem auch Raum für eigene Texte, Improvisation und das üben sozialer Kompetenzen.

Vergangene Projekte

Förderer: Deutsch-Türkische Jugendbrücke

Partner: BoMoVu

Aufgrund der durch das Corona-Virus verursachten Pandemie und der in Deutschland und der Türkei durchgeführten Bestellungen von #stayhome werden alle Aktivitäten für Kinder außerhalb ihrer Häuser abgesagt, ausgesetzt oder verzögert.
Mit dieser Projektidee möchten wir den Kindern eine unterhaltsame Lernerfahrung nach Hause bringen und sie dadurch verbinden. Wir wollen die kulturelle Bildung am Leben erhalten und die Kinder dabei unterstützen, aktiv und kreativ zu sein, und zwar mit “körperlicher Distanz, aber musikalischer Bindung” zu anderen Kindern. Kinder sollen auch lernen, dass sie unter den gegenwärtigen Umständen nicht allein sind und Teil von „etwas Größerem“ sind.
Die Grundidee ist, dass zwei Organisationen (Train of Hope Dortmund eV in Deutschland und BoMoVu in der Türkei) Kinder und / oder Jugendliche aus ihrem Kontext ansprechen, ihnen das MeloBe-Programm und seinen allgemeinen Rahmen vorstellen und ihnen dann die Tutorial-Videos von einem zur Verfügung stellen der MeloBe-Melodien (z. B. „Wind“) und lassen Sie sie die Melodie- und Körperpercussion-Bewegungen zusammen mit den Videos erkunden. Unter digitaler Anleitung der Organisationen (Online-Meetings / Aktivitäten) lernen die Kinder / Jugendlichen die Bewegungen und zeichnen nach Wiederholungen und Proben ihre eigene Leistung einer oder mehrerer Bewegungen mit der Melodie mit ihren eigenen Mobilgeräten (z. B. Laptop) auf , Handy oder ähnliches – das können auch ihre Eltern). Sie senden ihre Videos an den zuständigen Pädagogen / Moderator in der Organisation. Beide Organisationen sammeln die Videomaterialien. Diese Organisationen arbeiten während des Prozesses in Kontakt und in Kommunikation. Am Ende erstellen sie aus allen Aufnahmen ein kollaboratives Video, sodass jedes Kind irgendwann im Video zu sehen ist (das Einschlusselement ist von entscheidender Bedeutung – da es eines der Hauptziele des MeloBe-Programms ist).
Das vollständige Videoergebnis wird mit allen teilnehmenden Kindern und auf Social Media-Konten / Websites von Partnerorganisationen geteilt. Wenn Kinder es vorziehen, anonym aufzutreten, könnte die Videoaufzeichnung ihre Gesichter weglassen oder ihre Gesichter könnten anschließend mit einer Animation oder ähnlichem bedeckt werden.

Förderer: Land NRW – Bezierksregierung Arnsberg

AK Rat & Tat hat seit Dezember 2017 (Aufzeichnungsdatum) bis knapp Ende 2020 mehr als 4500 niederschwellige Beratungen zu unterschiedlichen alltäglichen Themen durchgeführt. Dabei hat sich die Unterstützung durch ehrenamtliche Geflüchtete als beidseitiger Vorteil erwiesen, der sowohl für den Verein als auch für die Ehrenamtlichen von unschätzbarem Wert ist. Mithilfe der Geflüchteten werden kulturelle und sprachliche Hemmnisse der Ratsuchenden abgebaut, während gleichzeitig die Freundschaften zwischen nicht-geflüchteten Ehrenamtlichen und geflüchteten Ehrenamtlichen die Inklusion beflügeln. Auch die Ehrenamtlichen genießen erhebliche Vorteile durch die gemeinnützige Arbeit. Neben der Beschleunigung des Spracherwerbs und der Bildung von Netzwerken und Freundschaften erwerben die freiwilligen HelferInnen wichtige Soft Skills, wie den Umgang mit Menschen, Kommunikationsfähigkeit, Selbstmanagement und Belastbarkeit. Außerdem wird ehrenamtliche Arbeit in Bewerbungen positiv gewertet und kann erste Orientierungspunkte für die Berufswahl geben. Im Jahr 2020 konnte (GefEa) seine Tätigkeiten ausweiten und durch die bisherigen Erfahrungen noch präziser auf die Bedarfe der Ehrenamtlichen abstimmen. Es wurde nach wie vor darauf geachtet, die Schwerpunkte der Arbeit auf das Empowerment der Geflüchteten zu legen, was durch eine vertiefte Einbindung in die Aktivitäten des Vereins wie auch durch Informationsseminare geschehen ist. Dabei wird versucht, die individuellen Stärken und Talente eines jeden einzelnen zu entdecken und zu fördern und die Ehrenamtlichen entsprechend ihrer Fähigkeiten in dem Verein einzusetzen. Darüber hinaus wurde versucht, ein gegenseitiges Verständnis der Kulturen zu fördern, um so eine vollständige Inklusion erreichen zu können.

Das Projekt sollte folgende Ziele verfolgen:
– Verbesserung der   Bildungsteilhabe   und/oder   Bildungschancen   für Menschen mit Einwanderungs- und Fluchtgeschichte
– Inklusion aller beteiligten Ehrenamtlichen mit Einwanderungs- und Fluchtgeschichte
– Unterstützung von   Menschen   mit   Einwanderungs-   und   Fluchtgeschichte   bei   der Orientierung in der Kommune, insbesondere durch Informationen über öffentliche und private Hilfsangebote und Ansprechpartner.

Förderer: Deutsch-Türkische Jugendbrücke

Partner: İzmir Eğitim Kooperatifi – İZEK

Hauptziel dieses Projektes ist die Schaffung eines Jugendnetzwerks zwischen Izmir und einer deutschen Stadt, das sich auf die Nutzung öffentlicher Medien wie Museen, Bibliotheken und Kulturzentren für nicht formale Lernzwecke konzentrieren wird.
Von politischen bis hin zu Umweltfragen ist Kunst eines der wirksamsten friedlichen Instrumente, die es den Jugendlichen ermöglichen, sich Gehör zu verschaffen. Unser Ansatz ist es, von beiden Uns zur Verfügung stehenden Welten zu profitieren:  digital und physisch. In dieser Hinsicht gibt es zwei Bereiche, die nicht übersehen werden sollten:

  • Alternative Möglichkeiten der Nutzung öffentlicher Veranstaltungsorte;
  • Die Unterstützung der lokalen Regierungen für die jugendgeführte Kulturveranstaltungen.

Wie viele kosmopolitische Städte heute bietet Izmir viele Veranstaltungsorte, die wir für community-basierte Lernzwecke. Von Museen bis zu Bibliotheken, von Kulturzentren bis zu öffentlichen  Parks gibt es viel Platz für kulturelle Veranstaltungen in Izmir. Diese Liste kann auf einige der historischen und religiösen Stätten ausgedehnt werden, die auch regelmäßig für öffentlich zugängliche kulturelle Veranstaltungen genutzt werden. Es gibt viele kulturelle Veranstaltungen das ganze Jahr über, darunter Kunst Ausstellungen, Musikfestivals, Konzerte, Tanzinhalte und Food-Festivals.

Wie können die Jugendlichen Bibliotheken, Museen und Kulturzentren effektiver nutzen? Welche Instrumente könnten der lokalen Jugend helfen, zum kulturellen Leben ihrer Stadtteile und Stadtteile beizutragen?

Förderer: Land NRW – Bezierksregierung Arnsberg

Im Rahmen des Projektes “Rising” hat der Verein Train of Hope Dortmund e.V. mit dem MSO-Förderprogramm 2017/2018 zwei Vereine (Lichtpunkt in der Welt e.V. und Kateb Bildungszentrum e.V.) dabei unterstützt einen Verein zu gründen, Aktivitäten durchzuführen und Anträge auf eine Anschubfinanzierung für die Förderphase 2019/2020 zu beantragen. Gleichzeitig wurde die Initiative „Vielfalt mit Herz“ begleitet, die aus internen Gründen, noch keine Eintragung erreichen konnte. Besonderes Augenmerk bekam der Arbeitskreis „Gays Oriental“ (Aktuell zu “Queers of Hope” umbenannt), welcher in ihrer Entwicklung durch Empowerment gestärkt wurden. Da es sich bei dieser Gruppe um homosexuelle Geflüchtete handelt, die aufgrund ihrer Herkunftskultur und ihren Erlebnissen, große Angst vor insbesondere heterosexuellen Geflüchteten, aber auch vor einem coming-out haben, bedurfte diese Gruppe besonderer Aufmerksamkeit. Hier wurde im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Aufklärung 2.0“ das Thema Homophobie und Religion im öffentlichen Diskurs gestellt und durch Islamgelehrte, Priester und Pastoren erörtert. Das brach die Denkmuster der Geflüchteten, dass Homosexualität durch die Religion verdammt wird, auf und führte in Diskussionen mit heterosexuellen zu einem Tabubruch. Durch unterschiedliche Empowerment-Seminare wurden die Teilnehmer in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt. Aus der Gruppe hat sich ein Team entwickelt. Am Ende konnte zwar noch kein Verein aus dem Arbeitskreis entstehen, jedoch stellen zwei coming-outs in der Kürze der Zeit und im Hinblick auf den Kulturkreis einen großen Erfolg dar.
Alle Gruppierungen haben unterschiedliche Schulungen, welche zum Zwecke der Vereinsgründung und zur persönlichen Entwicklung geführt haben, erhalten. Gerade die Schulungen, die der Vereinsgründung dienten, waren sehr allgemein gehalten und theoretisch fundiert, so dass die praktische Umsetzung wie bspw. das erstellen von Projekten nicht vorhanden war. Zwar konnten Aktivitäten erfolgreich durchgeführt werden, wurden aber nur mit Hilfe von Kooperationspartnern finanziert, da keine eigene Antragstellung erfolgte.

Förderer: Land NRW – Bezierksregierung Arnsberg

Aufbauend auf den Ergebnissen des Projektes „Rising“ soll nun das Projekt „Rising II“ an den Prozessen, die bereits stattgefunden haben ansetzen. Hier werden die Vereine “Kateb”, “Einfach Leben” und die Initiative „Vielfalt mit Herz“ intensiver begleitet und in der praktischen Umsetzung der Vereinsarbeit unterstützt. Dabei steht nicht nur die Entwicklung eigener Projekte im Vordergrund, sondern auch die Finanzierung dieser mit gezielten Anträgen, wie bspw. bei der jeweiligen Bezirksvertretung oder beim Kulturbüro. Die Vereine sollen nun die möglichen Kooperationspartner in der Stadt besser kennen- und Synergien gezielter nutzen lernen. Insbesondere die Organisation der Aktivitäten und die Aufgabenverteilung, durch die Stärkenanalyse der eigenen Mitglieder soll unterstützt und forciert werden, damit die Last nicht nur auf den Schultern des Vorstandes getragen wird und individuelle stärken bspw. durch Schulungen nutzbarer für den jeweiligen Verein werden. Im Fokus der Weiterentwicklung sollen gezielte Digitale Entwicklungen und somit die Öffentlichkeitsarbeit stehen. Hierzu sollen Schulungen und Seminare helfen, Medien (Foto, Video, Weseitenentwicklung, soziale Medien) gezielt nutzen und einsetzen zu können (z.Bsp. Erstellung von Videos) um die Aktivitäten der Vereine öffentlich wirksamer werden zu lassen. Auch Schulungen zur Erstellung von Pressemitteilungen und Einladungen von Presse und besonderen Gästen zu Aktivitäten sollen gezielter genutzt werden. Hierzu sollen gemeinsame Wochendworkshops durchgeführt werden, bei denen die Teilnehmer gemeinsame Strategien entwickeln und auch lernen wie eine Jahresplanung